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Die homöopatische Therapie unterscheidet die "kleine Homöopathie" und die "klassische Homöopathie".

In der "kleinen Homöopathie" gibt man individuell ausgesuchte homöopatische
Mittel in meist niedrigen Potenzen, um gezielt bestimmte Beschwerden zu
heilen, z.B. kann Hepar sulfuris D6 bei eitrigen Prozessen und Furunkeln
das richtige Mittel sein. Diese Form homöopatischer Therapie fließt in die
tägliche Arbeit meiner gynäkologischen Sprechstunde mit ein.

In der "klassischen Homöopathie" sucht man das "Konstitutionsmittel", das ist
das Mittel, dem ein Mensch ganzheitlich entspricht, d.h. sein Wesen, seine Psyche,
seine körperlichen Beschwerden entsprechen ganz dem Arzneimittelbild dieses einen
Mittels. Nach Einnahme dieses Mittels gibt es Verbessserungen auf allen Ebenen,
d.h. auf der körperlichen wie auf der psychischen. Das Konstitutionsmittel ist daher
besonders bei chronischen Beschwerden hilfreich.

Um das Konstitutionsmittel zu finden bedarf es einer geeigneten Befragung
mit besonderen homöopathischen Kenntnissen.

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